Elternumfrage: Neue Daten zu Kinderunfallgefahren

30. Juni 19 | Anlässlich des diesjährigen Kindersicherheitstages 2019 hat die BAG eine Online-Umfrage zu Kinderunfallgefahren und dem elterlichen Risikobewusstsein in Auftrag gegeben, an der insgesamt 1052 Eltern teilnahmen. Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen dem 09. bis 16.05.2019 von der YouGov Deutschland GmbH. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für Familien mit Kindern unter 18 Jahren nach Bundesland und Anzahl der Kinder.

Es wurden Mütter und Väter danach gefragt, ob Kind in den letzten 12 Monaten einen Unfall hatte, der ärztlich behandelt werden musste. 201 von 1052 (19,1 %) der befragten Eltern gaben an, dass ihr Kind in den letzten 12 Monaten einen solchen Unfall hatte. Grund für die ärztliche Behandlung waren bei 59 % der Kinder Stürze, gefolgt von Schnittwunden/Quetschungen (17 %), Verkehrsunfällen (8 %) und Verbrühungen/Verbrennungen (8 %).

Viele Eltern fühlen sich selbst gut informiert, wie sie Unfälle vermeiden können. Auf die offen gestellte Frage nach Maßnahmen zur Sicherheit zu Hause nennen die meisten Eltern, ihre Kinder über Gefahren aufzuklären (28 %), gefolgt von Steckdosensicherungen (14 %), selbst aufzupassen (9 %) und einen Treppenschutz anbringen (8 %). 13 % der Eltern geben an, keine gesonderten Maßnahmen zur ergreifen. 

Die Elternumfrage zeigt aber auch, dass Unfallgefahren von vielen befragten Eltern falsch eingeschätzt werden. Vor allem die häuslichen Unfallrisiken werden unterschätzt. Nur 9 % der Eltern gehen davon aus, dass ihr Kind in der eigenen Wohnung gefährdet ist. 64 % sehen hier kein oder nur ein geringes Unfallrisiko. Die amtlichen Statistiken beweisen aber, das über 60 % der Unfälle von Kindern in der eigenen Wohnung oder im häuslichen Umfeld geschehen.

Um Unfälle zu vermeiden ist es wichtig, dass die Kinder schon früh lernen ihren Körper gut wahrzunehmen. Das kann man am besten durch frühkindliche Sportförderung erreichen. Bei uns geht das am Besten mit den Kindersportkursen und den Eltern-Kind-Sport-Kursen

 

 


Quelle: Kindersicherheit


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