Gebrauchtes Kinderfahrrad: worauf Eltern beim Kauf achten sollten

28. Juni 19 | Wer mit dem Rad unterwegs ist, schont die Umwelt und fördert seine Gesundheit. Aber neue Fahrräder sind teuer. Das ist gerade für Familien eine Investition, denn Kinder brauchen alters- und größenbedingt oft ein neues Rad. Eine gute Alternative sind daher Secondhand-Räder. Doch beim Kauf eines gebrauchten Kinder-Fahrrades sollten Eltern besonders auf die Verkehrssicherheit achten.

Worauf es ankommt: Ein Fahrrad muss frei von Rost und scharfen Kanten sein. Ebenso dürfen Schrauben nicht hervorstehen. Wichtig ist, dass Bremsen und Beleuchtung problemlos funktionieren. Räder, die diese Minimalanforderungen nicht erfüllen, sind für Kinder ein großes Sicherheitsrisiko.

Auf diese Funktionen müssen Eltern achten

Licht 

  • weiße Rückstrahler und Scheinwerfer vorne
  • ein rotes Rücklicht und einen roten Rückstrahler hinten
  • große Rückstrahler an den Pedalen
  • witterungsunabhängige Nabendynamos oder Leuchten, die mit Akkus oder Batterie betrieben werden;
  • Gebrauchträder mit Seitenläuferdynamo sollten mit dieser Technik nachgerüstet werden
  • mindestens je zwei gelbe Speichenreflektoren auf Vorder- und Hinterrad; sicherer allerdings sind zum
  • Beispiel reflektierende Stäbchen, die auf einzelne Speichen geschoben werden

Bremsen

  • Bremsblöcke sollten mindestens 1 Millimeter Profil haben, sie sind sicher befestigt und reagieren zuverlässig
  • Bremszüge  sind unbeschädigt und reagieren sofort
  • Bremshebel liegt nah am Lenker

Internet oder Händler

Online gibt es meist preiswertere Angebote als beim Händler. Das Rad sollte aber vor dem Kauf unbedingt getestet werden – und das am besten mit Kind. Nur bei einer Probefahrt können Eltern und Kind feststellen, wie der Zustand des Fahrrads ist und ob Größe sowie Modell passen. Nicht jeder Händler in Berlin bietet gebrauchte Fahrräder an, daher sollten vorab passende Anbieter recherchiert werden. Gute Händler beraten kompetent und helfen bei der Kaufentscheidung. Dieser Service ist gerade für Eltern, die unsicher oder unerfahren sind, eine optimale Hilfestellung.

Helm tragen und Vorbild sein

Beim Radfahren sollten Kinder unbedingt einen Helm tragen. Nur so können schwere Kopfverletzungen vermieden werden. Ein guter Helm ist leicht und schützt Stirn, Schläfen und Hinterkopf, die Ohren bleiben frei. Eltern sollten Vorbild sein und auch einen Helm tragen. 

Gesetzliche Unfallversicherung für Schüler in Berlin

Berliner Schüler sind über die gesetzliche Unfallversicherung bei der Unfallkasse Berlin gegen Unfälle geschützt. Eltern zahlen für diesen Unfallschutz keinen Cent. Die Kosten trägt das Land Berlin. Der Schutz über die Unfallkasse besteht im Unterricht und in den Pausen, auf Klassenfahrten und bei Schulfeiern. Verunglückt ein Schüler, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für die stationäre Behandlung, die Pflege Zuhause oder in Heimen sowie notwendige Rehabilitationsmaßnahmen. Bei bleibenden Schäden kann sogar eine Rente gezahlt werden.


Quelle: Unfallkasse Berlin


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